
Im Bereich der Grundlagenforschung führen wir an der DGMF eigen- und drittmittel- finanzierte theoretische und empirische Forschungsprojekte durch. Unsere Aktivitäten gliedern sich dabei in drei Forschungsbereiche.
Forschungsbereich 01: Lebenszyklusmodellierung für Managementkonzepte
Wie entstehen Managementtrends und Managementmoden? Wie werden sie initiiert, wer sind ihre Protagonisten, welchen Nutzen stiften sie und wann gehen sie wieder zu Ende? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich unser Forschungsbereich 01. Hier werden die Diffusionsprozesse von Managementkonzepten in Form von Lebenszyklen modelliert und ihre Determinanten theoretisch und empirisch analysiert. Einen besonderen Schwer- punkt legen wir dabei auf die Untersuchung der Rolle, die Beratungsleistungen und neuen Technologien als Katalysatoren der Adoption von Managementkonzepten zu- kommt.
Forschungsbereich 02: Planungsmodelle für Beratungs- und Technologieanbieter
Wie definiert man die strategischen Geschäftsfelder einer Beratung? Wie können Technologieunternehmen ihre Strategieentwicklung optimieren? Auf welcher Basis lassen sich in Beratungs- und Technologiemärkten Positionierungsentscheidungen treffen? In diesem Forschungsbereich werden die methodischen Grundlagen strategi- scher Bewertungs- und Entscheidungsmodelle für Beratungs- und Technologie- unternehmen erklärt und empirisch überprüft. In theoretischer Hinsicht knüpfen die Arbeiten des Bereichs sowohl an die Grundgedanken des „Market-Based-View“ als auch an die des „Resource-Based-View“ an.
Forschungsbereich 03: Wachstumseffekte von Ressourcenpartnerschaften
Wie lassen sich gemeinsam mit starken Partnern neue Wachstumspotenziale erschließen? Wie können Risiken auf mehrere Schultern verteilt werden, um sie gemeinsam besser zu bewältigen? Wie lassen sich die Ertragsaussichten einer Ge- schäftsgelegenheit durch starke Partnerschaften steigern? In diesem Forschungsbereich werden innovative Modelle für das Wachstum in Wertschöpfungsnetzwerken konzipiert und deren Erfolgsfaktoren untersucht. Auf der Grundlage der Ertrags- und Risikoeffekte von Ressourcenpartnerschaften werden Erfolg versprechende Netzwerkkonstellationen für ein wert- und arbeitsplatzorientiertes Wachstum von Unternehmen modelliert und evaluiert.


